Dekubitusprophylaxe, anhand des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe nicht nur für Pflegehelfer
Jeder
dekubitusgefährdete Patient erhält eine Prophylaxe, die die Entstehung eines Dekubitus
verhindert (Aussage im Expertenstandard des DNQP).
Ein Dekubitus gehört
zu den gravierenden Gesundheitsrisiken hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.
Angesichts vorhandenen
Wissens über die weitgehenden Möglichkeiten zur Verhinderung eines Dekubitus ist
die Reduzierung auf ein Minimum anzustreben.
Von herausragender
Bedeutung ist, dass das Pflegefachpersonal systematische Risikoeinschätzung, Schulung
von Betroffenen, Bewegungsförderung, Druckreduzierung und die Kontinuität
prophylaktischer Maßnahmen gewährleistet.
Inhalt:
Unter Einbeziehung des „Expertenstandard
Dekubitusprophylaxe in der Pflege“:
- Definition
- Entstehungsablauf eines Dekubitus
- Dekubituslokalisationen
- Ursachen und Risikofaktoren
- Gefährdete Personen
- Prophylaktische Maßnahmen
- Auswirkungen eines Dekubitus
- Braden-Skala und/oder Norton-Skala
(je nach Einrichtung)
- Einsatz verschiedener
Lagerungsmaterialien
- Rechtliche Aspekte
Praktischer Teil: Lagerungen und
Lagerungshilfsmittel
Ziel:
Die Teilnehmer(innen)
verfügen über aktuelles Wissen zur Dekubitusentstehung und können anhand der in
der Einrichtung eingesetzten Skala eine systematische Beurteilung des
Dekubitusrisikos vornehmen.
Sie haben Kenntnisse
über haut- und gewebeschonende Lagerungstechniken und über ergänzende Maßnahmen
zur Dekubitusprophylaxe.
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